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Furies of Calderon (Codex Alera 1) – Jim Butcher

Nachdem mir die „Dresden-Files“ zu Krimilastig waren, hab ich mir mal Jim Butchers epische Fantasy-Serie „Codex Alera“ angeschaut.

Die Handlung wird aus der 3. Person erzählt, und es gibt gleich ein ganzes Set von Hauptcharakteren: Am Wichtigsten wohl der junge Tavi, der im Calderon-Tal aufwächst und scheinbar der einzige Mensch in der Welt ist, der keine „Furies“ hat. Furies sind Elementargeister, die den Menschen magische Fähigkeiten verleihen. Normalerweise findet man den Kontakt zu diesen Wesen früh in der Pubertät, doch Tavi ist schon 15 und er hat noch immer eine Furies für sich finden können. Amara ist eine „Cursor“, eine Art Geheimagentin des Herrschers und hat einen mächtigen Windgeist an sich binden können, der es ihr erlaubt, fliegen zu können. Fidelias, ihr Mentor, hat zunächst undurchschaubare Motive. Bernard ist „Steadholder“ im Calderon-Tal, seine Schwester Isana eine begabte Heilerin durch ihren Wassergeist. Das ist der Status Quo. Doch der Herrscher ist relativ alt und hat keine überlebenden Nachfahren – die Thronfolge ist also ungeklärt. Deshalb gährt es in Alera und allerlei Parteien wollen den Thron.

Während ein Nomadenfolk in Calderon einfällt, deckt Amara den einen oder anderen Plan der „Bösen“ auf, und Tavi muss viel Geschick beweisen, um nicht in schlechte Hände zu fallen, und um das Calderon-Tal und mit ihm Bernard, Isana und alle, die ihm lieb sind zu retten – und das alles ohne Furies.

Was mir gefallen hat: Man muss sich keine allzugroßen Sorgen um die Hauptfiguren machen – man kann ziemlich sicher sein, dass sie jede noch so auswegslose Situation meisten können; mit nur wenigen Ausnahmen. Die Story ist spannend erzählt (auch wenn schnell vorhersehbar ist, dass die Guten irgendwie überleben und gewinnen), und Charaktere ganz vernünftig ausgebaut.

So richtig vom Hocker gerissen hat’s mich aber auch nicht – teilweise wirken die Elemente ein bisschen abgedroschen und altbekannt – oder hab ich einfach schon zu viel Fantasy gelesen, dass mich da nichts mehr überraschen kann?

Wie’s mir gefallen hat?