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Shades of Grey – Jasper Fforde

Damals, als ich noch jede Woche die halbe Bücherei mit nach Hause genommen habe, hab ich irgendwann mal ein Buch gelesen, das „Hüter der Erinnerung“ hieß. Die Grundidee hat mich nachhaltig beeindruckt, auch wenn die Geschichte selbst eher flach war. Und dann hat Jasper FFord die gleiche Grundidee gehabt, sie mit seinen üblichen wilden, fantastischen Ideen gemixt, und das ganze auch noch mit einer vernünftigen Geschichte zusammengebastelt, und heraus kommt ein Sci-Fi-Roman, der es ohne weiteres mit Terry Pratchett, Walter Moers und Michael Ende aufnehmen kann.

Sowas würde ich mir auch von Dan Brown’s „DaVinci Code“ (Sakrileg) wünschen. Da ist auch die Idee spannend, die Umsetzung eher Fast Food.

Aber zur IDEE: Man nehme eine zukünftige Gesellschaft, bestimmt von strengen Regeln und Klassendenken, werfe eine Romeo- und Julia-Geschichte mit rein, und öffne dem Protagonisten plötzlich die Augen. Apropos Augen: Der gesellschaftliche Status errechnet sich durch die Fähigkeit, bestimmte Farben sehen zu können. Die Farbenblinden sind ganz unten auf der Leiter, und je höher im Spektrum die Farbe, die man sehen kann, angesiedelt ist, desto höher steigt man.

Faszinierende Welt, Spannende Geschichte, Große Gedanken – was will man mehr? Richtig, die Fortsetzung. Die soll allerdings erst 2013 erscheinen. Da die Story aber habwegs in sich abgeschlossen ist, kann man’s trotzdem schon lesen!

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