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Havenstar – Glenda Noramly (Glenda Larke)

Der Debutroman von Glenda Larke erzählt von einem Land, das zerstört wurde. Es gibt nur noch wenige Orte, in denen Menschen sicher leben können – die „Stabilities“. Der Rest ist ständigen Veränderungen unterworfen und wimmelt von bösartigen wilden Kreaturen. Um die Stabilities zu erhalten zwingt die Priesterkaste den Menschen strenge Regeln auf: Männer haben das Sagen, Frauen zu tun, was von ihnen gefordert wird, und dass Keris, die Hauptperson, Kartografien werden will wie ihr Vater, ist völlig ausgeschlossen. Als ihr Vater stirbt, ihr Bruder sie gewinnbringend verheiraten will, und ihre im Sterben liegende Mutter sie drängt, dieses Schicksal nicht anzunehmen, macht sie sich Hals über Kopf auf die gefährliche Reise durch das instabile Land, um herauszufinden warum ihr Vater ermordet wurde.

Die Grundidee ist fazinierend, die Charaktere glaubwürdig und die Welt wird eindrucksvoll beschrieben – trotzdem merkt man an einigen Stellen doch, dass es ein Debutroman ist. Keris Geschichte wird aus der 3. Person beschrieben, größtenteils aus ihrer Sicht. Nur ein paar wenige Male hat man Einsicht in andere Charaktere, was mich doch etwas aus der Geschichte geworfen hat. Hintergrundgeschichten werden teilweise ziemlich methodisch abgekaspert, und zuweilen versinkt die Geschichte leicht im Kitsch. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt, und kann Havenstar empfehlen.

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