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Insatiable – Meg Cabot

Ein Vampirroman! Ist ja eigentlich nicht so meins, aber nach einem erfolglosen Bücherbummel durch Trier brauchte ich am Bahnhof dann doch noch was.

Setting: Meena schreibt Dialoge für ihre Lieblings-Daily-Soap „Insatiable“ – eigentlich der Traumjob schlechthin. Doch dann wird sie bei der Beförderung übergangen, und die neue Chefin plant, wie bei der Konkurrenzserie „Lust“ in die bis dato realistisch (angehauchte) Serie einen übernatürlichen Vampirhandlungsstrang einzubauen. Meena hasst Vampirgeschichten und glaubt trotz eigener übersinnlicher Fähigkeit nicht an echte Blutsauger. Doch dann wird sie nachts von einem Fledermausschwarm angegriffen, und ein gutaussehender Fremder rettet sie.

Lucien ist der Prinz der Finsternis – der Herrscher aller Vampire, und auch er verliebt sich in Meena, die erst vom durch unbedachtes Verschicken von Emails auf den Plan gerufenen Vatikan-Vampirjäger Alaric von Luciens Hintergrund erfährt.

Zugegebenermaßen hätte ich ein anderes Ende erwartet, also langweilig vorhersehbar ist es nicht, doch was mich eigentlich an Insatiable gestört hat, ist, dass die Autorin scheinbar versucht einen Anti-Vampierschnulzen-Roman zu schreiben. Heraus kommt – ein Vampirschnulzenroman. Gefallen haben mir die Charaktäre, die gut gezeichnet sind – selbst Nebenfiguren wirken dreidimensional. Flüssig und spannend geschrieben ist es auch, und trotzdem fand ich das Ende unbefriedigend.

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